Design to Business Jahreskonferenz 2017

Rund 250 Gäste kamen am 12. Dezember 2017 nach Wiesbaden in das „Kulturzentrum Schlachthof“ zur 4. Jahreskonferenz des hessenweiten Unternehmernetzwerks „Design to Business“.

Schirmherr des Netzwerks ist Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Koordiniert wird es von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main. In seinem Grußwort betonte Al-Wazir: „Umsätze und Beschäftigung in der hessischen Kreativwirtschaft wachsen, die Einbrüche aus der Zeit der Finanzkrise sind kompensiert, die Perspektiven sind gut. 122.000 Hessinnen und Hessen arbeiten in den Kreativbranchen und erwirtschaften einen Jahresumsatz von über zwölf Milliarden Euro. Aber nicht allein deshalb ist mir die Kreativbranche wichtig, sondern vor allem, weil sie anderen Wirtschaftszweigen Impulse gibt. Gute Gestaltung ist kein ästhetischer Schnörkel, sondern ein handfester Wettbewerbsvorteil.“

Unternehmen aus Hessen wie Leica Camera aus Wetzlar, Flexlink Systems aus Offenbach oder Vitronic aus Wiesbaden gaben auf der Konferenz einen Einblick, wie sie die Chancen der Digitalisierung erfolgreich für neue Produkte und Geschäftsmodelle nutzen. Insgesamt sprachen 20 Experten aus den Branchen Industrie-Automation, Intralogistik, Design und Telekommunikation über ihre Lösungsansätze und zukunftsweisenden Methoden. In acht Workshops tauschten sich die Teilnehmer der Jahreskonferenz aktiv aus. Zur Auswahl standen aktuelle Innovationsthemen wie Digitalisierung durch Kollaboration, Mitarbeiter als Innovationstreiber oder Methoden zur Geschäftsmodell- und Produktentwicklung.

Die Offenbacher IHK-Geschäftsführerin für den Bereich Innovation und Umwelt Mirjam Schwan: „In ,Design to Business‘ arbeiten über 30 Design-büros und Agenturen zusammen. Gemeinsam mit den IHKs bietet das Netzwerk kostenfreie Beratung und konkrete Unterstützung bei der Ent-wicklung und der Kommunikation innovativer Produkte und Dienstleistun-gen. Allein in diesem Jahr haben über 150 kleine und mittlere Unternehmen der Region das Angebot für ihren Erfolg genutzt.“

Veranstalter

Jahreskonferenz 2017: Ein Tag in Bildern


4. Design to Business Jahreskonferenz 2017: Zu Gast im Kulturzentrum Schlachthof der Landeshauptstadt Wiesbaden


Wirtschaftsminister und Schirmherr Tarek Al-Wazir in seinem Grußwort: "Aber nicht allein deshalb ist mir die Kreativbranche wichtig, sondern vor allem, weil sie anderen Wirtschaftszweigen Impulse gibt. Gute Gestaltung ist kein ästhetischer Schnörkel, sondern ein handfester Wettbewerbsvorteil."


  • In einer Talkrunde diskutieren Al-Wazir, Offenbachs IHK-Präsidentin Kirsten
    Schoder-Steinmüller, Wiesbadens Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel
    sowie der Vorsitzende des Kreativwirtschaftsausschusses der IHK Wiesbaden, Stephan Fink, über die zunehmende Bedeutung von Design- und Kreativunternehmen für Hessens Wirtschaft.


  • In einem Zeitalter der hybriden Intelligenz eröffnet Design ungeahnte Entwicklungspotenziale auch für Unternehmen im Maschinenbau, berichten Stefan Deuser, FlexLink Systems GmbH und Wolf Udo Wagner vom Frankfurter Studio Wagner:Design in Ihrem Praxiseinblick.


  • Die Digitalisierung fordert vor allem ein neues Denken und damit neue Fähigkeiten von den Mitarbeitern, betont Prof. Wolfgang Henseler von der Digitalagentur Sensory-Minds in seinem Vortrag. Nur durch Kollaboration können auch kleine Unternehmen die sich bietenden Chancen nutzen.


  • Mit dem Förderpreis „Design to Business“ unterstütze die IHK seit 2014 den kreativen Nachwuchs und fördere gezielt praxisnahe, wirtschaftlich anwendbare Designlösungen. Zum ersten Mal konnten die Teilnehmer der 4. Design to Business Jahreskonferenz über den Gewinner abstimmen.


Nils Mayer erhielt die Preisträgerurkunde von IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller, IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner (li.) und HfG-Professor Frank Georg Zebner (re.). Sein Projekt „Naturschutz“ ist der Entwurf eines Fahrradhelmes. Der Helm besteht aus Flachs, biobasiertem Epoxidharz und Kork, um die Leichtbauweise und Stoßabsorption natürlicher Komposit-Materialien zu demonstrieren. Er soll so Mensch und Natur gleichzeitig schützen.


  • Frank Wendelstorf von Vodafone lieferte mit seinem Beitrag noch einmal Gesprächsstoff für die folgende Lunch-Pause: Unternehmen verlieren schnell den Anschluss, wenn sie sich nicht mit der Digitalisierung auseinandersetzen - und dass nicht nur in der Telekommunikationsindustrie.


  • 14 Designagenturen, Hochschulen und Partner präsentierten sich in einer Begleitausstellung. Viele Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich zu den verschiedenen Themen persönlich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.


  • Erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen entstehen immer häufiger interaktiv und in interdisziplinären Teams. Genau dieses Prinzip greift unser Design Camp auf - so wie hier unter der Leitung von Designer Alexander Lis vom DBF Designbüro Frankfurt zum Thema Markenwerte.


  • Ein Fahrrad und 1000 Euro, das waren Bedingungen für das Entwickeln neuer Geschäftsideen im Business Model Innovation -Workshop mit Michael Geiss von Iconstorm aus Frankfurt.


Smarte, vernetzte Produkte begleiten uns schon heute durch unseren Tag. Doch wie können Unternehmen solche Produkte erfolgreich entwickeln? "It's all about the people", fasste Nico Köhler von der Leica Camera AG aus Wetzlar in seinem Vortrag zusammen: in den Mitarbeitern sehen Unternehmen für die Zukunft das höchste Potenzial, mehr als in Produkten oder Prozessen.

Agentur-Rundgang

Designagenturen aus unserem hessenweiten Design to Business Netzwerk präsentieren sich. Sprechen Sie die Experten aus den Bereichen Produktdesign, Digital, Marken- und Corporate Design direkt an:

as/ industrial design
Boos & Schulz Designagentur
Büro Schramm für Gestaltung
Creative Learning Space
EVO-Startwerk
Iconstorm
Lekkerwerken
Schumacher - Brand + Interaction Design
studio gross klein
TIGER Marketing Group
Verband Deutscher Industrie Designer
webFLEX

Startups und junge Talente

Auf der Konferenz zeigt das Design Innovation Institute Offenbach der Hochschule für Gestaltung Offenbach ausgewählte Forschungsprojekte aus dem Bereich technische Produkte und Produktsysteme. Die Hochschule RheinMain zeigt ein "Best Of" aktueller Arbeiten aus dem Bereich Kommunikationsdesign. Die Energieversorgung Offenbach AG bietet mit dem EVO-Startwerk Gründern und Startups konkrete Unterstützung durch Raum, Beratung, Mentoring und Zugang zu einem großartigen Netzwerk.

Wir danken unseren Veranstaltungspartnern!

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