Design 4.0 - Gestaltung im Zeitalter der digitalen Transformation

19. Oktober 2015

Autor: Wolfgang Henseler | Sensory-Minds

Bei Design geht es im Kern um die Gestaltung von nutzerorientierten Produkten, Technologien oder Diensten. Dies vor dem Hintergrund, dass ein spezifisches Businessziel erreicht werden soll. Design nimmt dahingehend die Rolle des Mediators zwischen Nutzer, Geschäftsziel und Umwelt oder Gesellschaft ein.

Neben der einfachen Handhabung der Produkte und deren ästhetischer Anmutung spielen im Zeitalter des Internets der Dinge und von Industrie 4.0 vor allem digitale Design-Aspekte eine zunehmend wichtigere Rolle für den unternehmerischen Erfolg. Die digitale Transformation, also der Wandel von analogen zu digitalen Märkten, lässt die Kunden- und Nutzerorientierung zunehmend stärker in den Mittelpunkt geschäftsstrategischer Überlegungen rücken. Vor diesem Hintergrund nimmt das Thema „Design“ mit seiner Mediatorenrolle zwischen Business und Kunden eine signifikant wichtige Position ein. Die ursprünglich auf Produkte ausgerichteten Märkte wandeln sich in Zeiten des allgegenwärtigen Internets, von Smartphones und Apps immer stärker zu kundenorientierten Ecosystemen.

Das beste Beispiel hierfür ist sicherlich Apple, der Konzern, der sich sukzessive vom Computerhersteller zum Lifestyle-Konzern gewandelt hat. Apples unternehmerische Ausrichtung beruht auf gutem Design, gepaart mit benutzerfreundlicher Bedienung, gemanagt in einem digitalen Ecosystem. Aber auch Amazon oder Google sind gute Beispiele dafür, wie digitale Ecosysteme unsere Geschäftswelt nachhaltig verändern.

In dem digitalen Marktkontext leistet Design allerdings mehr als nur die reine gestalterische Tätigkeit. Es geht vielmehr darum, in den Dimensionen des Neuen Digitalen denken zu können. Also nicht mehr in Produkten, sondern in Produkt-Ecosystemen, nicht mehr in Inhalten sondern in Diensten, nicht mehr in Marke, sondern in User Experience etc.. Disruptives, innovatives und kreatives Denken sind die unternehmerischen Ressourcen der Zukunft. Nur wer es versteht, in den Dimensionen des Neuen zu Denken, wird für die Zukunft gut aufgestellt sein.

Und hier kommt die nächste Dimension von Design ins Spiel das sogenannte „Design Thinking“. Eine Methodik, um in den Anforderungen von Industrie 4.0 und digitaler Transformation denken zu können. Schnell, disruptiv und innovativ. Eine Methodik, die von Designern genutzt wird, um effektiv, effizient und zufriedenstellend kundenorientierte, innovative Lösungen zu entwickeln, und die es Unternehmen ermöglicht, die in Zukunft immer stärker geforderten methodischen Kompetenzen ihrer Mitarbeiter zu fördern. Denn wie hat es schon schon Apple Gründer Steve Jobs 2007 gesagt: „It´s all about people and changing their minds“.

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Wolfgang Henseler

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