Wochenserie: Future Workplace Trends 2022/23

Veränderte Menschen in alten Strukturen

Die Trends in diesem Jahr sind sicherlich ganz besondere Trends. Nach der Corona Pandemie - und in gewisser Weise auch noch mitten drin - kommen viele Menschen ins Office zurück. Aber wie können veränderte Menschen in die alten Strukturen zurückkehren? Dies geht an vielen Stellen schief und darum sind die aktuellen Strömungen ganz besonders wichtig. Sie werden dafür sorgen, dass sich unsere Arbeitswelt noch einmal ein wunderbares Stück weiter nach vorne entwickelt wird. In den kommenden Wochen möchten wir Ihnen hier jeden Donnerstag einen der Future Workplace Trends vorstellen.

Inhaltsverzeichnis

Jede Woche finden Sie hier einen neuen Future Workplace Trend für 2022/23

 

Nächste Woche erwartet Sie Trend 3: Der Kunde wird zum Co-Trainer

Trend 1: Hybrid macht es sich gemütlich

Nach der Pandemie werden wir zum großen Teil im hybriden Arbeitsmodus bleiben. 2-3 Tage wünscht sich fast jeder Mitarbeiter im Büroumfeld zu arbeiten.
Zumindest diejenigen, die zu Hause oder irgendwo anders flexibel arbeiten können. Das schon so oft totgesagte Büro wird somit bleiben. Allerdings verändern sich die Vorzeichen ein wenig. 

Im Büro steht immer mehr die Menschlichkeit im Mittelpunkt, denn hier geht es in der Zukunft noch mehr um Menschen und das Zusammentreffen mit den Kollegen. Damit gelangt auch der Purpose zu wirklicher Wichtigkeit. Das heißt, dass das Sinnenhafte der eigenen Arbeit weiter in den Vordergrund wandert. Es entstehen an vielen Stellen neue Energielevel.
Das Wohlfühlgefühl, welches sich die meisten der deutschen Büroarbeitenden wünschen, tritt weiter in den Vordergrund. Schließlich sollte es im Office mindestens genauso schön sein wie zu Hause. Onboarding und Talentkultur werden durch all diese Entwicklungen endlich wieder gestärkt. Hybrid wird von „verordnet“ zur Option.

#Rehumanize #HybridBleibt #DasBüroLebt

Trend 2: Mehr Chefsessel, Bitte!

Immer mehr Menschen wollen und dürfen heute schon selbstbestimmt arbeiten. Mitarbeitende hinterfragen, spätestens seit der Zeit des Home Offices, ihren Status als Festangestellte.

Immer mehr Menschen möchten den Arbeitsplatz wechseln. Und ebenso steigt die Anzahl der eher kürzeren Arbeitsverhältnisse unter Menschen, die in Zukunft eher freiberuflich oder zumindest freier arbeiten möchten. 

Auch örtlich möchte der Mensch ungebundener sein. Vielleicht auf dem Land oder gar im Ausland arbeiten - und sei es nur für eine gewisse Zeit.

Wie wirkt sich das auf die Räume aus? Chefs sitzen immer öfter in der Fläche, also irgendwo zwischen den Mitarbeitern. Silos werden weiter aufgelöst. Hierarchieebenen erübrigen sich mehr und mehr. Chefsessel, die ergonomisch wertvoll sind, sind für alle Mitarbeiter erstrebenswert. Aber auch die Chefsessel haben sich verändert: sie sind flexibler, schneller einstellbar, kein Statussymbol mehr, immer öfter auf Rollen und flexibel.

#SelbstbestimmtesArbeiten #WenigerMitarbeiterbindung #ArbeitenEgalWo